Home | Livestream
 
Kaiserslautern, 06.02.2012 | 01:47 Uhr
Social Bookmarks:
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Webnews YiGG Auf del.icio.us bookmarken Google Bookmark bei: Yahoo
  • Home
  • Neuigkeiten
    • Musik
    • Sport
    • Stars
    • Vermischtes
    • Lautrer Musik
  • Programm
    • Sendungen
    • Der Babyalarm
    • Helden wie Ihr
    • Team
  • Die Top 20 Radioshow
  • Events
    • Antenne Events
    • Afterworkparty
  • Werbung
  • Links
    • Sendegebiet
  • Partner
  • Kontakt
 
  Dr. Beauty
Voriger Artikel Nächster Artikel | zurück
Wählen Sie eine Aktion:
Drucken Artikel versenden
Schrift:  
Bildergalerie
x
Externe Links
x
Artikel vom: 27.01.2010
20.01.2010 - Thema: Ohren anlegen

OhrenkorrekturOhrchirurgie

Eine einzige OP-Technik, die allen Ohrmuschelformen gerecht wird, gibt es nicht. Ein erfahrener Ohroperateur muss daher mehrere OP-Techniken beherrschen, um die jeweils geeignete für die individuelle Situation seines Patienten einsetzen zu können.

Ohrmuschelkorrektur

In der Plastischen Gesichtschirurgie der Rosenparkklinik werden Sie von einem in der Ohrmuschelchirurgie jahrelang erfahrenen Gesichtschirurgen beraten und behandelt. Er ist einer der ganz wenigen Spezialisten in Deutschland mit der Doppelqualifikation als Facharzt für Plastische Chirurgie und als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Zum Spektrum der Ohrmuscheleingriffe in der Rosenparkklinik gehören u.a.:

  • Ohrmuschel-Anlegungen(verschiedene OP-Techniken)
  • Ohrmuschel-Verkleinerungen(auch gleichzeitige Verkleinerung und Anlegung)
  • Ohrmuschel-Revisionen(Nachoperationen ein- oder mehrfach voroperierter Patienten)
Sie haben die letzte Folge verpasst? Kein Problem: Bitte klicken Sie hierAudiodatei anh�ren und dann einfach zurücklehnen und geniessen.
 
------------------------------------------------
Und auch in dieser Woche verlosen wir wieder 2 Bücher vom Chef der Rosenparkklinik in Darmstadt, Dr. med. Gerhard Sattler: "Auf der anderen Seite des Spiegels" erzählt u. a. aus dem Alltag eines Schönheitschirurgen, den verschiedenen Praktiken der Schönheitschirurgie und warnt vor den schwarzen Schafen in der Branche. Angenehm, unterhaltsam und interessant geschrieben!
 
Wie Sie ein Exemplar gewinnen können? Ganz einfach!
 
Einfach E-Mail mit dem Titel der aktuellen Sendung, Ihrem Namen und der Rückrufnummer an info@antenne-kh.de
 
Viel Glück!
 ------------------------------------------------
 

Auffällige Ohren - Eine nicht zu unterschätzende Belastung

Abstehende oder verformte Ohren können sehr auffällig sein und den Betroffenen belasten – und das in allen Altersgruppen, d.h. vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Gerade unter Kindern und Jugendlichen sind abstehende Ohren oft Anlass für Hänseleien, sodass der Wunsch nach Abhilfe nur allzu verständlich ist. Aber auch Erwachsene lassen immer häufiger ihre Ohren anlegen oder Ohrkorrekturen durchführen. Manch eine(r) erfüllt sich einen schon lange gehegten Wunsch und holt auf diese Weise nach, was im Kindesalter versäumt wurde. Andere stören sich an ihrer auffälligen Ohrform, wenn sie beispielsweise nicht die gewünschte Frisur tragen können, oder wenn sie sich beim Schwimmen beobachtet fühlen, weil die Ohren durch das nasse Haar hervortreten. Der Wunsch nach einer Ohrmuschelverkleinerung kann z.B. aufkommen, wenn die Ohrläppchen durch schweren Ohrschmuck unnatürlich verlängert sind, oder wenn die Ohrmuschel mit fortschreitendem Alter natürlicherweise deutlich an Größe zugenommen hat. Sofern keine gesundheitlichen Risiken dagegen sprechen, kann eine Ohrmuschelkorrektur bereits ab dem 5. Lebensjahr bis ins hohe Seniorenalter durchgeführt werden.

Mehr: Zentrum für Rejuvenation

Die Ohrmuschel - Besonderheiten

Anatomisch weist die Ohrmuschel einige Besonderheiten auf. Sie erhält ihre charakteristische Form durch ein Gerüst aus elastischem Knorpel, der nur von einer dünnen Knorpelhaut und der äußeren Haut bedeckt ist. Da der Ohrknorpel keine eigenen Blutgefäße enthält, ist er auf die Ernährung durch die Knorpelhaut angewiesen. Gefahr droht, wenn der Kontakt zu dieser Knorpelhaut verloren geht, z.B. durch Verletzungen oder unsachgemäße Operationen. Dadurch kann es zum Knorpeluntergang und damit zur Verformung der Ohrmuschel kommen. Problematisch ist auch das Stechen von Ohrlöchern oberhalb des Ohrläppchens, da es hier durch Infektionen ebenfalls zu Verformung des Ohrknorpels kommen kann. Im Bereich des Ohrläppchens sind Ohrlöcher dagegen ungefährlicher, da das Ohrläppchen keinen Knorpel enthält und nur aus Haut und Bindegewebe besteht.

Die Ohrmuscheloperation

Es gibt so große Unterschiede in den Formvarianten der Ohrmuschel und in der Beschaffenheit des Knorpels, dass eine OP-Technik allein unmöglich allen gerecht werden kann. Ein erfahrener Ohroperateur muss daher mehrere OP-Techniken beherrschen, um die jeweils geeignete für die individuelle Situation seines Patienten auswählen zu können. Nachfolgend finden Sie eine Kurzbeschreibung der gängigen OP-Techniken mit Anmerkungen zu den wesentlichen Vor- und Nachteilen. Alle diese OP-Methoden sind in der Plastischen Gesichtschirurgie der Rosenparkklinik verfügbar. Darüber hinaus sind wir ein wenig stolz, spezielle OP-Techniken selbst entwickelt bzw. weiterentwickelt zu haben. Näheres dazu erläutern wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Der Hautschnitt

Grundsätzlich kann der Hautschnitt bei der Ohrkorrektur an der Vorderseite oder an der Rückseite der Ohrmuschel erfolgen. Damit die späteren feinen Narben nicht sichtbar sind, bevorzugen wir grundsätzlich den Zugang von der Rückseite. Falls es in Ausnahmefällen einmal erforderlich sein sollte, kleine Schnitte an der Ohrmuschelvorderseite anzulegen, wird dies vor der Operation mit Ihnen besprochen.

Spektrum der Ohrmuscheleingriffe

Ohrmuschel-Anlegungen

Abstehende Ohren sind der häufigste Grund für eine Ohrkorrektur. Grundsätzlich gibt es zwei wesentliche Ursachen für abstehende Ohren: Zum einen kann das Ohrmuschelrelief unzureichend gefaltet sein (mangelnde sog. Anthelixfalte), zum anderen kann die Vertiefung der Ohrmuschel (sog. Cavum conchae) zu hoch sein oder zu weit vom Kopf abstehen. Dementsprechend gibt es OP-Techniken zur Anthelixfaltung und solche zur Cavumrotation bzw. Reduktion.

Operationstechniken

Nahttechniken
Ein sehr weicher und gut biegsamer Ohrknorpel kann nach der Freipräparation auf seiner Rückseite durch mehrere Fäden in die gewünschte Form gebracht werden (z.B. OP-Technik modifiziert nach Mustardé). Vorteil: Relativ einfache und risikoarme Methode. Nachteil: Nur bei weichem Knorpel brauchbar, fester Knorpel lässt sich allein durch Fäden nicht gut formen bzw. nicht dauerhaft in Form halten. Da der Knorpel seine Eigenspannung behält, können die Fäden ausreißen und die Ohren wieder abstehen (Rezidiv). Außerdem sind die Fäden Fremdkörper und können Wundheilungsstörungen verursachen.

Knorpelausdünnung und Nahttechniken
Um den Knorpel besser formbar zu machen, besteht die Möglichkeit, ihn z.B. mit einer Diamantfräse auszudünnen, zu schwächen. Damit lässt sich die Nahttechnik auch bei etwas festerem Knorpel durchaus noch anwenden. Vor- und Nachteile: wie zuvor.

Schnitt-Nahttechniken
Eine weit verbreitete OP-Technik basiert darauf, festeren Knorpel durch gezielt gelegte Knorpelschnitte auf der Rückseite und anschließende Nähte umzuformen (z.B. OP-Technik modifiziert nach Converse). Vorteil: Auch festerer Knorpel kann so geformt werden.
Nachteil: Die Ohrform sieht nicht immer natürlich aus. Werden selbstauflösende Fäden verwendet, kann es wegen der weiter vorhandenen Knorpeleigenspannung zum erneuten Abstehen der Ohren kommen (Rezidiv). Werden nicht-auflösende Fäden verwendet, sind sie Fremdkörper und können Wundheilungsstörungen verursachen.

Schnitt- bzw. Ritztechnik
Durch einen versteckt gelegten Schnitt wird die Haut tunnelartig von der Vorderseite der Ohrmuschel abgelöst. Durch feine Ritzschnitte auf der Vorderseite kann der Knorpel nach hinten gebogen werden (z.B. OP-Technik modifiziert nach Stentström). Vorteil: Die Eigenspannung des Knorpels wird geschwächt.
Nachteil: Das Ausmaß der Knorpelbiegung ist nicht genau vorhersehbar.

Knorpelumformende Techniken
Nach dem Hautschnitt auf der Ohrrückseite wird die Vorderseite des Ohrknorpels freipräpariert. Anschließend werden, an die individuelle Situation angepasst, sehr feine Knorpelhaut-Knorpel-Schnitte angelegt. Die Ohrmuschel kann so in die gewünschte Form gebracht werden. Da auf diese Weise die Eigenspannung des Ohrknorpels aufgehoben ist, sind Haltefäden überflüssig. Die anfänglich weiche Ohrmuschel wird durch einen speziellen äußeren Verband für einige Zeit stabilisiert.
Vorteil: Sehr natürliche Ohrform. Keine Haltefäden, damit keine fadenbedingte Infektionsgefahr.
Nachteil: Anspruchsvolle OP-Technik. Spezieller äußerer Ohrverband erforderlich.

Rotationstechniken
Die Ohrmuschel wird nach Entfernung von Bindegewebe hinter dem Ohr dichter an den Kopf herangebracht. Vorteil: In Kombination mit den o.g. Anthelixtechniken sehr sinnvolle Methode. Nachteil: Wenn diese Technik allein angewendet wird (was leider nicht selten geschieht), stehen der obere Ohrpol und das Ohrläppchen ab, während der mittlere Teil oft zu stark angelegt ist. Dadurch sieht die Ohrmuschel unnatürlich aus.

Ohrmuschel-Verkleinerung

Ist lediglich das Ohrläppchen vergrößert, z.B. durch schweren Ohrschmuck, so ist dies vergleichsweise leicht korrigierbar.
Ist die ganze Ohrmuschel vergrößert, z.B. anlagebedingt oder bei fortschreitendem Alter natürlicherweise größer geworden, muss das Knorpelgerüst der Ohrmuschel verkleinert werden. Die üblichen OP-Techniken zur Ohrmuschelverkleinerung kommen nicht ohne mehr oder weniger lange Schnitte auf der Vorderseite der Ohrmuschel aus, was u.U. sichtbare Narben hinterlassen kann. Außerdem lässt sich bei diesen Techniken i.d.R. nicht gleichzeitig eine Ohranlegung durchführen.
In der Plastischen Gesichtschirurgie der Rosenparkklinik wurde eine OP-Technik entwickelt, die nur mit einem Hautschnitt von der Rückseite der Ohrmuschel auskommt. Weiterer Vorteil: Die Ohrmuschel kann bei Bedarf nicht nur verkleinert, sondern in der gleichen Operation auch angelegt werden.

Ohrmuschel-Revisionen

Nachoperationen und Mehrfachoperationen der Ohrmuschel
Diese sog. Revisionsoperationen stellen ganz besondere Herausforderungen an die Fähigkeiten und das Einfühlungsvermögen des Operateurs. Zum einen ist die Anatomie durch die Voroperation(en) verändert und die Ausgangssituation häufig durch Narben oder Gewebedefekte und damit verbundene Knorpelkanten erschwert. Zum anderen befinden sich Patienten, bei denen Voroperationen nicht nach Wunsch verlaufen bzw. misslungen sind, nicht selten psychisch in einer angespannten Situation. Oft möchten sie „so schnell wie möglich nachoperiert“ werden und „endlich normal aussehen“.
Dazu müssen zunächst Vorschäden bzw. Folgen der Voroperation(en) so weit wie möglich beseitigt werden. Das durch die Nachoperation erzielbare Resultat hängt naturgemäß vom Ausgangsbefund ab. Einem in dieser Chirurgie versierten Operateur gelingt es jedoch häufig, eine deutliche Verbesserung zu erzielen. Oft kann durch bis ins Detail verfeinerte Operationstechniken sogar wieder ein ganz harmonisches und unoperiertes Aussehen erreicht und damit das Trauma der Voroperation(en) überwunden werden.

Wiederherstellende Ohrchirurgie

Defekte und auffällige Narben nach Verletzungen, Unfällen, Tumorerkrankungen oder durch Fehlbildungen der Ohrmuschel können sehr belasten. Ziel der rekonstruktiven plastischen Chirurgie ist es, Auffälligkeiten zu beseitigen und den ursprünglichen Zustand bzw. „Normalität“ so weit wie möglich herzustellen.
Ihre individuelle Situation und das für Sie persönlich angemessene Behandlungskonzept sowie erzielbare Resultate können wir Ihnen im persönlichen Gespräch erläutern. So können Sie sich über Möglichkeiten und Grenzen in Ihrer individuellen Situation informieren und Ihren behandelnden Arzt persönlich kennen lernen. Gerne vereinbaren wir einen persönlichen Beratungstermin für Sie.

 


Dr. med. Axel ArltDr. med. Axel Arlt gehört seit dem Jahre 2004 zum Team der Rosenpark Klinik. Er hat sich über Jahre auf die Plastische und Ästhetische Gesichtschirurgie spezialisiert und ist heute ausschließlich im Gesichtsbereich tätig. Seine Schwerpunkte sind insbesondere die Nasenchirurgie und die Face-Lift-Chirurgie.

Nach seinem Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität in Bochum und seiner Approbation zum Arzt im Jahre 1991 hat er zunächst eine Ausbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde durchlaufen. Danach wurde er zum Oberarzt der Universitäts-HNO-Klinik ernannt und hat in seiner 6-jährigen Weiterbildungszeit die Zusatzbezeichnungen Plastische Operationen, Spezielle HNO-Chirurgie und Allergologie erworben. Während mehrerer Auslandsaufenthalte hat er sich bei international anerkannten Kapazitäten der Gesichtschirurgie in den USA, in der Schweiz und in Spanien weitergebildet. Schließlich hat er eine zweite Facharztausbildung zum Facharzt für Plastische Chirurgie durchlaufen. Damit ist er einer der ganz wenigen Spezialisten in Deutschland mit der Doppelfacharztausbildung Plastische Chirurgie und HNO.

Dank seiner jahrelangen Erfahrung und Spezialisierung gehört er heute zu den nationalen und internationalen Experten der Nasen- und Gesichtschirurgie und ist ein gefragter Vortragender und Operateur bei Kongressen und Operationskursen.

 

 



Quelle: Antenne Kaiserslautern 96.9
Drucken Artikel versenden
zurück
CMS Telvi
Home | Kontakt | Newsletter | Impressum | AGB