Veranstaltungstipps

Große russische Sinfonik in der Fruchthalle

Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Michael Francis spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - am Freitag, 24. Januar um 20:00 Uhr in der Fruchthalle - Werke von Rachmaninow, Prokofjew und Tschaikowski im Sinfoniekonzert . Um 19:15 Uhr gibt es sogar bereits eine Einführung mit Walter Schumacher im Roten Saal.

Von Sergej Rachmaninow erklingt "Die Toteninsel", von Sergej Prokovjew das berühmte Klavierkonzert in C-Dur mit dem international renommierten Pianisten Tzimon Barto und dann Tschaikowskis große 2. Sinfonie in c-moll. Mit seiner von Selbstzweifeln zerfressenen musikalischen Persönlichkeit stand Rachmaninow Seite an Seite mit Peter Tschaikowski. Von düsterer Tragik umhüllt, scheinen ihre gequälten Seelen besonders sensibel zu sein, Musik von berührender Schönheit zu schreiben. Abbild einer wilden russischen Bohème ist auch Sergej Prokofjew, der seine Karriere als Entfant terrible mit ausgesprochener Lust an der Provokation begann. Für sein eigenes Instrument, das Klavier, komponierte Prokofjew fünf Konzerte, ein sechstes blieb Fragment. Seine ersten beiden Klavierkonzerte, grotesk und exzentrisch, waren ein gezielter Affront gegen das Establishment. Ganz andere Töne schlägt das "neoklassizistische" dritte Klavierkonzert an, mit dem Prokofjew nach seinem weggang aus Russland in eine "Neue Welt" aufbrach. Als einer der führenden amerikanischen Pianisten feierte Tzimon Barto seinen internationalen Durchbruch Mitte der 1980er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein sowie bei den Salzburger Festspielen auftrat. Seither ist Tzimon Barto mit beinahe allen international führenden Orchestern aufgetreten und gastiert regelmäßig bei den renommiertesten Festivals. Seine Sichtweise ist sehr persönlich und unkonventionell; überzeugt durch Konsequenz, exquisiten Klangsinn sowie faszinierende Kontraste und Differenzierungen. Eine farbige und breit gefächerte Ausdruckspalette von federleichten melodischen Linien bis zu ausdrucksstarken Akkordketten charakterisieren sein Spiel.

Karten von 27,50 bis 10,50 Euro gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information. Auch telefonische Bestellungen sind möglich.

 

 

 

© Antenne Kaiserslautern

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