Kochen mit Peter Scharff

Meerrettich-Gnocchi mit Rauke und geräucherter Gänsebrust

Zutaten:

1 Kg Kartoffeln

(mehlig kochend)

10 Wacholderbeeren

175 g geräucherte Gänsebrust in Scheiben

75 g Rauke

1 Ei (Größe L)

250 g Mehl

(plus Mehl zum Ausrollen)

50 g Hartweizengrieß

50 g Meerrettich fein gerieben, alternativ aus dem Glas, ausgepresst

40 g Pinienkerne

60 g Butter

3 EL Ahornsirup

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser garkochen. Die Wacholderbeeren im Mörser fein zerstoßen. Die Gänsebrust klein würfeln. Rauke putzen, waschen und grob zerschneiden. Die noch warmen Kartoffeln pellen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken und ausdämpfen lassen. Mit Ei, Mehl, Grieß und der Hälfte des geriebenen Meerrettich rasch verkneten, dabei mit Salz würzen. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu Rollen (ca. 2,5 cm ǿ) formen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Jede Scheibe zu Röllchen formen. Die Gnocchi nebeneinander auf ein bemehltes Brett legen. Gnocchi in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten durchgaren. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen, warm halten. Die Pinienkerne in der Butter goldbelb rösten, die Gänsebrust und die Wacholderbeeren kurz darin schwenken, die Rauke dazu geben und zusammenfallen lassen. Den Ahornsirup untermischen, leicht salzen. Alles über die Gnocchi geben und mit dem restlichen Meerrettich bestreuen. Dazu reichen wir marktfrische winterliche Blattsalate. Guten Appetit!

 

Kommentar von unserer Diplom Oecotrophologin Eva Schmidt-Zöllner:

Gnoccis sind immer sehr energiereich, macht man sie selbst, erkennt man das an den Zutaten, aber Salat passt ja perfekt dazu und würde das Ganze entschärfen. Die Hauptzutat Kartoffel ist kohlenhydratreich aber auch wasserreich, enthält wenig Eiweiß, aber es hat besonders in Kombination mit tierischem Eiweiß (liefern die Eier im Rezept) eine hohe biologische Wertigkeit Fleisch von der Gans ist etwas fetter, enthält aber viele gute ungesättigte Fettsäuren, viel Magnesium, Eisen und B-Vitamine. Ernährungsphysiologisch wäre ein Vollkornmehl optimaler, aber kulinarisch in diesem Fall eher nicht. Dafür liefern Rucola und Meerrettich sehr viele Vitamine, Mineralstoffe und die Senföle mit ihrer heilsamen Wirkung bis hin zu krebshemmenden Effekten! Mit den Pininenkernen nicht sparen, die enthalten viel Vitamin E, Magnesium und Selen und haben einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Wacholderbeeren ruhig mal zerkauen, denn mit ihren ätheririschen Ölen und
Bitterstoffen wirken sie universell gegen fast alles!
Quelle:

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